Thuja
Abendländischer Lebensbaum
Steckbrief von Thuja
Beschreibung: Der kleine bis mittelgrosse Baum wird bis 15 m hoch und ist oft auch strauchartig, mehrstämmig mit steif aufrechtem Wipfel. Die Rinde ist weich, faserig, streifig zerfetzt und von rotbräunlicher Farbe. Die Blätter sind schuppenförmig, 2 bis 3 mm lang, dachziegelartig überdeckend und besitzen eine charakteristische Harzdrüse. Die männlichen Zäpfchen sind klein und befinden sich am Zweigende. Weibliche Zapfen sind zuerst gelblich, zur Reife braun, 6 bis 12 mm lang und aus 8 bis 10 sich spreizenden Schuppen bestehend.
Blütezeit: März bis April
Verbreitung: Östliches Nordamerika. In Kanada und den USA um die grossen Seen und südlich davon in den Appalachen in einzelnen kleineren Vorkommen bis West-Virginia und Tennessee. Um 1536 wurde der Lebensbaum als erste amerikanische Baumart nach Europa eingeführt. Er ist hier in Parks und Gärten weit verbreitet.
Standort: Der Lebensbaum tritt häufig in Reinbeständen auf und bildet einen Thuja-Wald. Im borealen (nördlichen) Nadelwaldgürtel, wo er bis zum 53. Breitengrad vorkommt, mischt er sich mit anderen Nadelbäumen wie Abies balsamea, Picea glauca und Larix laricina. Weiter südlich sind es Laubbäume wie Acer rubrum, Betula lutea, Fraxinus nigra und Ulmus americana. In den Appalachen steigt er in Höhenlagen von 900 m ü. d. M.
verwendeter Teil: frische, beblätterte, einjährige Zweige