Ursachen für trockene Augen
Die Ursachen für trockene Augen sind vielfältig. Denn obwohl unsere Augen wahre Wunderwerke der Natur sind und tagtäglich Grosses für uns leisten, sind sie sehr empfindlich. Darum leiden viele an gelegentlich brennenden, juckenden oder geschwollenen Augen. Das alles sind Symptome für trockene Augen. Hier erfahren Sie die häufigsten Ursachen, die zu trockene Augen führen können.
Verdunstung der Tränenflüssigkeit bei defekter Fettschicht (Lipidschicht)
Die mit fast 80% aller Fälle häufigste Ursache zu trockenen Augen ist eine defekte Fettschicht (Lipidschicht) im Tränenfilm. Denn die Lipidschicht hat eine wichtige stabilisierende Funktion. Sie bedeckt den Tränenfilm und soll verhindern, dass er verdunstet. Die Lipidschicht setzt sich aus öligen Tröpfchen zusammen, die von ungefähr 70 Drüsen in den Augenlidern ausgesondert werden, den sogenannten Meibom-Drüsen. Bei jedem Lidschlag werden diese Drüsen angeregt, ausgedrückt – und die schützende Fettschicht wird über den Lidrand auf dem Tränenfilm verteilt. Sind diese Drüsen verstopft oder ist die Drüsensekretion in der Menge oder Qualität nicht ausreichend, wird der fettige Film dünner und reisst, wodurch die Tränenflüssigkeit schneller verdunstet. Trockene Augen oder sogar Entzündungen können Folgen davon sein.
Reduktion der Tränenflüssigkeit durch Umwelteinflüsse
Auch alltägliche Umwelteinflüsse wie Zugluft, trockene Luft oder Feinstaub können trockene Augen verursachen. Klar zu den häufigsten umweltbedingten Ursachen von trockenen Augen zählt aber die Bildschirmarbeit: Stundenlanges Arbeiten am Bildschirm ist Schwerstarbeit für unsere Augen. Die Augen werden einseitig belastet – was im Widerspruch zu ihrer organischen Funktionsweise steht. Denn unsere Augen benötigen eigentlich Abwechslung, verschiedene Farben oder Formen sowie einen regelmässigen Wechsel zwischen Nähe und Ferne. All dies ist bei der Bildschirmarbeit meist nicht gegeben. Entsprechend sinkt die Blinzelrate von gewöhnlichen 10 - 12 auf nur noch etwa 7 Lidschläge pro Minute. Dadurch reduziert sich der Tränenfilm und ist nicht mehr lange genug stabil, um die Augenoberfläche zwischen zwei Lidschlägen ausreichend zu befeuchten. Dann bietet die Augenoberfläche einen idealen Nährboden für Bakterien und Erreger.
Verminderte Tränenproduktion durch Krankheiten und Medikamente
Krankheiten und Medikamente können sich ebenfalls negativ auf die Augen auswirken: Bei Zuckerkrankheit, Rheuma oder Erkrankungen der Schilddrüse nimmt die Tränenproduktion ab. Entsprechend leiden Betroffene häufig unter trockenen Augen. Medikamente wie Betablocker oder die Verhütungspille können als Nebenwirkung trockene Augen verursachen.
Verminderte Tränenproduktion durch Hormonumstellungen
Auch eine altersbedingte Veränderung des Hormonhaushaltes vermindert die Tränenproduktion und verursacht mit steigendem Alter zunehmend trockene Augen. Gerade Frauen erleben im Laufe des Lebens starke Veränderungen im Hormonhaushalt. Zu den grössten Umbruchphasen zählen etwa eine Schwangerschaft und die Wechseljahre. Nicht selten leiden Frauen dann unter trockenen Augen. Dies liegt daran, dass das Hormon Östrogen die Tränenproduktion stark beeinflusst.
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